Wohnmobil Tour Spanien: Gibraltar, The Rock

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Die Fahrt nach Gibraltar war anstrengend. Autobahn und “verrückte spanische” Autofahrer. Unsere Konzentration wird aber nun belohnt. Max muß erstmal Luft holen von dem “Gekurve auf spanisch”.  Wir parken direkt vor dem Felsen von Gibraltar und es ist der pure Wahnsinn wie imosant dieser Felsen ist!

Auf einen der Gipfel des Felsen von Gibraltar zu steigen ist etwas ganz Besonderes. Die Zeit steht still und man kann eine unglaubliche Aussicht genießen. Algeciras auf der einen Seite, die Bucht davor, San Roque, La Linea und die Sierra Carbonera dahinter, die Costa del Sol im Hintergrund, der Beginn des Mittelmeers und wenn das Wetter es erlaubt: Ceuta und die Berge von Afrika. Alles auf einen Blick. Während man die Aussicht genießt, springen die Bewohner (die berühmten Affen) von einem Ort zum anderen. Hinab kann man über eine enge Landstraße gehen, während die Sonne hinter den Bergen von Alcornocales verschwindet und den Himmel in Rot taucht. Ein einziges Spektakel.

Dies ist einer der bekanntesten Aussichtspunkte von Gibraltar, wo man das Ende Spaniens und die Spitze von Afrika zusammen sieht. Die Spitze von Europa oder wie die Gibraltarier sagen: “Europa Point.” Man kann diesen Aussichtspunkt von der Strasse aus erreichen und es gibt auch einen sehr guten Abstellplatz für Fahrzeuge Busse oder Vans, das das Mittel sind, um zu diesem Ort zu kommen. Die Fotos, die man aus dieser Sicht machen kann sind beeindruckend, man sieht auf das offene Meer mit den beiden Küstengebieten: einer spanischen und einer afrikanischen, für die Sinne ist es unglaublich. Auf der hinteren Seite, wo man in der Regel die beste Aussicht hat gibt es eine kleine arabische Moschee und auch die Landschaft Gibraltars ist einzigartig.

Gibraltar ist britisches Hoheitsgebiet und Freihandelszone. Hier ist zwingend der Reisepass zur Einreise notwendig! Die Geschichte würde hier den Rahmen sprengen. Eine Führung vor Ort ist sehr interessant und empfehlenswert.Der botanische Garten von Gibraltar hat eine Größe von circa 6 Hektar. Die Pflanzen zeigen eine Mischung aus einheimischen und fremden Arten – beispielsweise aus Australien und Südafrika. Der Garten ist dabei größtenteils auf Aloe-Pflanzen und Crassulaceae sowie breitere einheimische Flora spezialisiert.

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Die berühmten Affen von Gibraltar dürfen da nicht fehlen!

Sie bevölkern den ganzen Felsen und schrecken wirklich vor nichts zurück. Achtung, sie können fies beißen!  Also mit Vorsicht genießen, diese Rabauken im Pelzmantel.

Gibraltar, ursprünglich Jebel Tarik durch die berberischen Invasoren benannt, ist ein sehr ungewöhnlicher Ort. An der Übergangsstelle zwischen Mittelmeer und Atlantischen Ozean gelegen, liegt der berühmte massive Felsblock, dessen Inneres von zahlreichen Tunneln und Höhlen durchlöchert wurde. Gibraltar ist seit der Eroberung durch britische Truppen 1704 Teil des englischen Königreiches, wichtig vor allem auf Grund der strategischen Lage. Heute gilt Gibraltar als Teil der EU mit Sonderstatus.
Ich habe einige Jahre gegenüber des Peñón gewohnt und dabei beobachten können, wie der Tabak- und Zuckerschmuggel die Region um das „Campo de Gibraltar“ belebt hat. Trotz der Wirtschaftsblockade ist Gibraltar immer schon ein wichtiger Handelstützpunkt gewesen, nicht zuletzt durch den Status als Freihandelshafen und die herrschende Steuerfreiheit, so dass sogar Trinkwasser aus England importiert wird.

Schon bei der Grenzüberschreitung merkt man, dass Gibraltar „anders“ ist, die Bevölkerung schwankt zwischen Ihren britischen Wurzeln und dem spanischen Umland. Die meisten Einheimischen sprechen fliessend Englisch und „Gaditano“, Spanisch mit dem typischen Akzent aus Cadiz. Für EU Angehörige reicht zur Einreise die Vorlage des Personalausweises/ ID-Card. Die Kontrolle wird durch drei verschiedene Posten durchgeführt: „Policia Nacional“, „Guardia Civil“ (zuständig u.a. für KFZ Regestrierung) und letztlich die „Bobbies“. Falls Du mit dem Auto einreisen möchtest sollte man die im Ausland übliche grüne Versicherungskarte auch hier mitführen. Benzinpreise befinden sich in etwa auf spanischen Niveau.
Vorsicht bei der Ausreise, denn die Zollfreigrenzen von einer Stange Zigaretten, einer Flasche Likör und zwei Flaschen Wein wird streng kontrolliert. Genauso müssen sämtliche Einkäufe über 160 Euro hier versteuert werden.

Kurz nach dem Grenzübergang wartet eine „erschreckende“ Besonderheit, verfügt Gibraltar doch über den weltweit einzigen Flughafen, dessen Landebahn die 4-spurige Hauptstrasse kreuzt! Nachdem dieses Hindernis überwunden ist am besten der Ausschilderung Richtung „Upper Rock“ folgen (Vorsicht die meisten Seitenstrassen sind Sackgassen). Im Bereich „Upper Rock“ befinden sich ein paar kleinere Strandabschnitte.
Am einfachsten ist es jedoch das Auto im Zentrum zu parken (Euro-Scheine werden in der Regel akzeptiert, Wechselgeld jedoch immer in Gibraltar-Pfund). Vom ersten mehrgeschossigen Parkhaus gelangt man direkt auf die Main Street, eine Fußgängerzone die direkt bis zum Council und damit der Haupteinkaufszone führt.

Beim einkaufen würde ich empfehlen Preise genau zu vergleichen und auf die leider häufig auftretenden Fälschungen zu achten. In der Regel wird für identische Ware in abgelegeneren Seitengassen weniger verlangt als im Zentrum selber. Das gleiche gilt für Gastronomiepreise. Bei Preisauszeichnungen am besten immer nachfragen, ob diese in Pfund oder Euro sind!

Die üblichen Mitbringsel sind Marmeladen, Schokolade, Käse, Schmuck, Elektroartikel, Tabak, Zucker und Alkohol. Im Zentrum befinden sich diverse Souvenirläden (in der Regel von Indern geführt). Ein Kiste Vinston kostet ca 14,50 Euro (auch hier Vorsicht: Oft wird ein Imitat aus Korea verkauft).

Die Einheimischen sind in der Regel sehr freundlich und sich der Bedeutung der Touristen bewusst. Der übliche Strassenärger wird in der Regel rigoros unterbunden, so dass man gerade das Zentrum als sehr sicher und ruhig bezeichnen kann. Abends sind wir in der Straße „Parlamento“ Essen gegangen, befindet sich hier doch das älteste Restaurant Gibraltars. Zu empfehlen ist das „Chicken Curry“, serviert mit Salat und Basmati Reis. Aber auch die weiteren Spezialitäten sollte man durchaus ausprobieren.
Die für Ihr „Asoziales Verhalten“ berühmten Affen werden ständig weniger und am besten bleibt man auf Entfernung und achtet auf seine Wertgegenstände.

Das Schöne sind Delfine im Meer. Wenn man Glück hat sichtet man einen, einfach einzigartig. Diese Tiere sind so geschmeidig im Wasser! Ein Anblick, den man wirklich nie  vergißt.

Die Seilbahn Gibratars ist sehenswert. Die Seilbahnstation zum Gipfel liegt am Ende der Main Street. Die Seilbahn verkehrt zwischen 09:30 Uhr und 17:45 Uhr. Die Hin- und Rückfahrt schlägt mit 9 Pfund pro Person zu Buche, die Fahrt dauert knapp fünf Minuten. Wer den Gipfel auf eigene Faust besuchen möchte, macht mit der Seilbahn nichts verkehrt. Alle Gipfelstürmer die nicht in der Lage sind sich selbst mit Informationen zu versorgen oder keinen Orientierungssinn haben, sollten lieber auf die geführten Bustouren zurückgreifen.Die Seilbahn ist nur eine Stunde entfernt von der Schweizer Grenze und für den gleichen Preis kann man den Bus nehmen Tour, sobald Sie die Grenze überqueren wenn man möchte, ist individuell zu entscheiden.

Wir haben diese Ort sehr genossen auf seine Weise. Tunnelbauten, Kanonen etc…es gibt  viel zu sehen und meine Füße schmerzen. Max ist eh nicht DER Fußgänger aber er hat richtig gut durch gehalten. Das liegt an dieser  enormen Vielfälltigkeit dieses Felsens, genannt THE ROCK.

Mit Liebe geschrieben von
Susa

Susa

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Als Sternzeichen Schütze wurde mir das Reisen schon mit in die Wiege gelegt.Max lernte ich auch auf einer nach Reise nach Frankreich kennen. Nun sind wir seit 10 Jahren verheiratet und reisen mit viel Freude durch die Welt. Mit der Zeit wurden wir immer neugieriger auf Abenteuer im Ausland oder Inland.So verstreicht die Zeit und wir leben und erleben unser Leben mit unserer beider Berufung, das Reisen. Seit 2 Jahren ist unser Wohnmobil der Overlandcruiser unser zu Hause.Im Juli 2016 kam dann durch einen enormen " Zufall" unser neues Bordmitglied bei uns an...ein Rhodesien Ridgeback, mit dem schönen Namen Leon von der Ewala. Ich freue mich jederzeit über eine E-Mail von Dir. Love Peace Happiness

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