Mit dem Wohnmobil Reisfelder, Stauseen in Portugal erleben

Susa Portugal, Tagebuch, Wohnmobil Reiseberichte 2 Comments

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Lieber Leser, nun hast Du uns schon 5 Monate auf unserer Reise begleitet….ich sage mal ganz lieb, Danke!

Für uns geht es nun langsam Richtung Good old Germany.

Wir haben die Küste verlassen und befinden uns im Norden Portugals, in der heißen Zone. Heute haben wir eine Außentemperatur von über 35 Grad. Der Stausee an dem wir stehen ist pippi-warm und bringt nicht wirklich Abkühlung.

Barrangen do Caia

Die Fahrt hier her war voll mit Überraschungen aber auch bunten Eindrücken. Die Städte durch die gefahren sind waren eng verschachtelt. In einer Straße haben wir fast völlig festgefahren auf der Suche nach einem Discounter.

Wusch…und vorbei…man Max 🙄 

Zum Ent und Versorgen mussten wir auch noch also los ab in die Stadt Santiago do Cacem.Eine kleine Bergstadt voll mit Blumen an den Wegen und Mauern….wunderschön anzuschauen wenn ich die Zeit hätte!

Steil Berg rauf mit unserem Brummer…

Die Entsorgungsstation kostet nix…Wasser auch keinen Cent.

Nur der Anfahrtsweg ist für unsere Wohnmobil Größe nicht so einfach. Eine Kehre und eine sehr enge kleine Gasse, die wir rein müssen um an die Entsorgung zu gelangen.

Ver-und-Entsorgung

Weiter geht es durch dieses Städtchen um einen Discounter zu suchen….. Wirklich diese schönen Häuser im Portugal Style sind wunderschön an zu schauen….aber auch viele Häuser wurden hier aufgegeben.

Die Hübsche Stadt Santiago do Cacem

Endlich nach ein paar Versuchen durch diese kleinen schmalen Gassen zu kommen, wobei es auch noch eine Baustelle gab, kamen wir beim Discounter an.

Die Portugiesen sind so nett! Ein Bauarbeiter hat uns lächelnd durch die ganze Baustelle Fahne-wedelnd begleitet….es war sehr schmal…echt schmal…so richtig.

Es ging weiter immer der Straße nach…. “Oh Reisfelder….hier in Portugal” sagte Max…. Ich dachte er will mich veräppeln aber es stimmt tatsächlich…hier wird Reis angebaut.

Reisfelder in Portugal

Die Reis Produktion beläuft sich auf ca.150.000t im Jahr.

Der erste Stausee , den wir anfuhren, Albufeira da Barragem do Pego do Altar, war gut besucht. Sandwege führten um den ganzen See und wir konnten uns ein Plätzchen am See aussuchen. Auf einem kleinen Hügel kamen wir zum Stehen…..endlich. Nach erst 300Km Richtung Deutschland erst einmal Pause…wir haben ja Zeit.

Unser Hund Leon musste raus und ich auch! Wir beide waren gut durch geschüttelt worden, wie immer. Leon schläft während der Fahrt auf seinem Sofa und ich wandere zwischen Beifahrersessel und Bett hinten hin und her.

Leon pennt während der Fahrt

Am Stausee müssen wir erst einmal das Wasser testen und Max stellt die Liegestühle auf. Morgen soll es erst weiter gehen zum nächsten Stausee, dem Barrangem do Caia.

Albufeira da Barragem do Pego do Altar,

Ich nenne ihn seit diesem Tag : Der Stausee am Ameisenhaufen! Wir parkten natürlich genau über einer Ameisenstraße….aber..Huch…Alles war voll mit Ameisenstraßen! Als unser Hund auf seinem Teppich lag waren sie ganz wild auf seinen Kau-Knochen und dann liefen sie ihm auch noch an den Lefzen hoch….an den Hinterbeinen und Bauch.

Das war zu viel und Leon ging rein…ich musste ihn vorher mit einem Handfeger abbürsten, so viele Ameisen krabbelten auf dem armen Jungen herum. Max saß im Liegestuhl bis die kleine Armee auf die Armlehnen und seinen Bauch krabbelten. Ich glaube die ganzen Hügel mit Steinen sind ein riesiger mega großer Ameisenhügel mit Unterirdischem Bau.

Ich wollte früh los und musste das ganze Wohnmobil nach Ameisen absuchen…..wer möchte schon diese blinden Passagiere dabei haben! Aus Erfahrung weiß ich schwer man sie wieder raus bekommt aus den Schränken oder Ritzen im Wohnmobil.

Alles voller Ameisen 😯 

Schnell weiter! Wieder brummten wir mit unserem Wohnmobil Happy Truck die  Sandwege entlang zurück auf die Straße.

Welcher Weg ist schneller 😛 

Der nächste Halt soll wieder ein See sein, da es richtig heiß werden soll hier im Norden von Portugal. Wir schauen ihn uns erst einmal von vorne an ….er macht einen großen Bogen…wird vor allem für Landwirtschaft genutzt….also baden erlaubt.

Ein hübscher Platz für eine Pause

” Oh schau nur Max, da stehen noch zwei Wohnmobile am Rand des Sees” Da möchte ich auch hin! Wir fuhren also über die lange Staumauer und suchten einen Weg runter zum See.

Au weia…..enger ging es wohl nicht. Büsche quietschten über unseren Wohnmobil Lack….Äste blieben hängen und auf  beiden Seiten ein Zaun…keine Möglichkeit auszuweichen.

Und was kam zu allem Überfluss am Ende der Straße…..ein riesiger Weiderost! Hält der 7,5 t aus?? Zurück oder umdrehen konnten wir nicht mehr .

Na klasse….Augen zu und drüber…. 😯 

Uff….hat gehalten und Max meinte nur ganz trocken, klar, der hat solche Streben, der hält die auch das Müllfahrzeug bestimmt ein 12t, der die Blechtonnen hier abholt….die hatte ich gar nicht gesehen…wieder ein graues Haar mehr ohne Grund 🙄

Angekommen und einen kleinen Spaziergang gemacht….die beiden einsamen Wohnmobile besuchen gehen…..na und wer steht da einsam am See… der Andre Bonsch mit Tanja….holla…mit den Beiden haben wir nicht gerechnet 😛

Wir bleiben ein paar Tage. Ist schön hier, total ruhig…schon fast zu ruhig….nur ein paar PKW mit Badegästen oder Kühe mit Kuh-Hirten laufen hier durch.

Unser ” Häuschen am See”

Beim Anbringen der Spiegelfolie an die Fenster, stützt sich Max dann noch mit dem ausgefahrenen Cutter, sprich Tapezier Messer oberhalb seines Knies ab wegen der Stufen auf der Aluleiter.

Da musste schnell ein Druckverband her! Er blutete schlimm und es ist eine richtig tiefe Fleischwunde.

Mit Wasserstoff Peroxid spülte ich die Wunde aus, Jod Salbe habe ich immer dabei aber wie bekommen wir die Wunde zu? Mit Kompresse, Pflaster und Salbe geht es …..wow das war ein Schrecken!!

Max muss ausruhen und abwarten.

 

Er nimmt es gelassen….nur ich flitze völlig kopflos herum und suche unseren alten Verbandskasten, der schon X- Mal von A nach B geräumt wurde. So verbringen wir die Zeit hier am Stausee bis wir morgen weiter Richtung Deutschland fahren werden. Ca. 300-400 km haben wir uns am Tag vorgenommen zu fahren.

Nun warte ich auf die Rückfahrt….mir fehlen meine Tochter und die Beiden Enkelkinder sehr und freue mich schon total auf die Drei!!

Farbe des Sees….immer wieder schön.

Was werden wir wohl auf der Rückfahrt erleben??  To be continued….. bleib bei uns lieber Leser 😉

Mit Liebe geschrieben von
Susa

Susa

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Als Sternzeichen Schütze wurde mir das Reisen schon mit in die Wiege gelegt.Max lernte ich auch auf einer nach Reise nach Frankreich kennen. Nun sind wir seit 10 Jahren verheiratet und reisen mit viel Freude durch die Welt. Mit der Zeit wurden wir immer neugieriger auf Abenteuer im Ausland oder Inland.So verstreicht die Zeit und wir leben und erleben unser Leben mit unserer beider Berufung, das Reisen. Seit 2 Jahren ist unser Wohnmobil der Overlandcruiser unser zu Hause.Im Juli 2016 kam dann durch einen enormen " Zufall" unser neues Bordmitglied bei uns an...ein Rhodesien Ridgeback, mit dem schönen Namen Leon von der Ewala. Ich freue mich jederzeit über eine E-Mail von Dir. Love Peace Happiness

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Helga

Liebe Susanne und Max, alle paar Tage schaue ich nach Eurer Website und bin gespannt ob es wieder etwas NEUES von Euch zu lesen gibt. Es ist immer wieder toll an Euren Erlebnissen teilnehmen zu können. Ich wünsche Euch nun eine gute Heimfahrt und alles Gute weiterhin. Ich selbst stehe schon in den Vorbereitungen auf unserer Norwegenreise mit unserem ersten eigenen Wohnmobil, dass wir seit letztem Jahr unser eigen nennen können, ab dem 22.06.-19.07. Wir freuen uns schon sehr.
Liebe Grüße aus dem Lipperland
von Helga